Suche

Shoutbox





Letzte Shouts
Loading...

    Hallo und herzlich Willkommen

    Bundeslager 2016

    Nach drei Jahren ist es endlich wieder soweit: unter dem Motto: "WALDlympia" heißt es vom 30.07.-06.08. 2016  beim Bundeslager in Uslar zu zelten, zu singen, sich auszutauschen und vor alllem einfach eine gute Zeit miteinander zu haben. Weitere Infos im Kalender!

    Zufallsbild

     

    Die Gruppen berichten...

    Die Gruppe Rosphetal hat folgendes in ihrem Blog veröffentlicht:

    Unser erstes Horstlager, welches erstmals von den Gruppenleitern Dustin und Jan-Phillip organsiert wurde, fand von Freitag dem 16.05 bis Sonntag den 18.05.2014 statt. Wir Wölfe (ab 12 Jahre) und die jüngeren Welpen (von 6 bis 12 Jahre) der Rosphetaler Gruppe trafen uns am Freitag um 15 Uhr auf der Zeltwiese, die etwa in 200 m Entfernung oberhalb unseres wöchentlichen Treffpunkts, der Wolfhainhütte, und abseits der Wege liegt. Sonst dient sie als Wildäsungsfläche. Insgesamt waren wir 18 Teilnehmer, darunter 2 Gruppenleiter und Norbi, unser Forstpate.

    Tag 1: Vorbereitung und Durchstarten

    Nach der Arbeit bzw. Schule gingen wir in einer Kleingruppe einkaufen. Anschließend wurden noch die letzten Materialien zusammen gesucht und auf gings zur Zeltwiese. Nach kurzer Zeit trafen alle Teilnehmer ein und wir konnten eine allgemeine Einweisung geben, um die wichtigsten Regeln z B zu Waldbrandvermeidung, Schutz vor Zecken oder Unfallgefahren zu erläutern. Der Aufbau der Jurte dauerte zwar etwas länger als geplant, aber wir haben es dennoch gut hinbekommen. Zum Abendessen machte Norbi uns dann seine allzu berüchtigte Paella-Pfanne mit Rehfleisch und viel Gemüse, bei der vor allem die Welpen beim Schnippeln mithelfen konnten, und alle satt machte. So konnten wir zum gemütlichen Teil des Abends übergehen: Geschichten erzählen, singen und Tschai genießen.

    Tag 2: Kooperation und Wolfspfad

    Nach einer recht kurzen und kalten Nacht - ein paar Wölfe hatten am Lagerfeuer außerhalb der Jurte geschlafen - frühstückten wir gemeinsam mit frischen Brötchen und Kakao. Vormittags halfen alle gemeinsam dabei Feuerholz zu sammeln, teilweise eingewachsenen Gatterdraht zu entfernen und Feuer für das Mittagessen vorzubereiten. Währenddessen bereiteten wir Gruppenleiter für den Nachmittag Kooperationsspiele vor. Unter anderem „Die Rettungsleiter“ und „Capture the Flag“. Die Spiele kamen sehr gut an und wir hatten viel Spaß. Zum Abendessen wurden Reh und Würstchen gegrillt. Das Reh hatten wir bereits im Januar während einer Gruppenstunde gemeinsam aus der Decke geschlagen, zerwirkt und küchenfertig eingefroren. Anschließend hieß es: Stöcke schnitzen für Stockbrot und Tschai zubereiten. Während wir am Feuer saßen, bereitete Norbi den Wolfspfad vor. Dieser startete an der Zeltwiese und ging bis zu unserer unterhalb liegenden Wolfhainhütte. Wir hatten in mehreren früheren Gruppenstunden einen ca 400 m langen heimlich verlaufenden und verschlungenen Pirschpfad von der Hütte bis zur Wiese angelegt, den wir normalerweise zum Trinkwasserholen aus der Hüttenquelle benutzen. Es gab sogar einen Knüppeldamm über einen kleinen Bach. Jetzt nutzten wir ihn für den Wolfspfad. Beim Wolfspfad geht es darum, den Weg in stockdunkler Nacht zu einem meist unbekannten Ziel zu finden, indem man den aufgestellten Kerzen oder Teelichtern folgt. Dabei kann man immer nur von einem Licht bis zum nächsten sehen. Der Wegverlauf dazwischen muss gerade verlaufen und mehr oder weniger frei von Hindernissen sein. Auf einem längeren Teilstück hatte Norbi ein Seil entlang der Bäume gespannt, an dem man sich im Dunkeln entlang tasten musste, bis man das nächste Licht sah. Kurz vor dem Ende gab es dann noch auf einem dunklen Teilstück eine unerwartete Überraschung: Zwischen den Bäumen war ein Seil zu einem überdimensionalen Spinnennetz gewebt, durch das man durchklettern musste. Bei der nächtlichen Wanderung ging jeder einzeln den Weg im Abstand von 3 Minuten im sonst stillen Wald. Das war ein tolles und intensives Erlebnis und der Höhepunkt unseres Lagers. Nach der Wanderung ließen wir den Abend noch fröhlich ausklingen.

    Tag 3: Aufräumen und Abreise

    Nacht ging schnell vorbei, am Morgen wärmten wir uns am Feuer. Gegen 10 Uhr frühstückten wir und fingen an, unsere Unterkunft aufzuräumen und zu ordnen. Danach konnten wir relativ schnell bei herrlichstem Sonnenschein die Jurte abbauen. Überhaupt hatten wir viel Glück mit dem Wetter in diesem eher verregneten und kühlen Frühling. Es war wohl das schönste Wochenende im Mai, das wir erwischt hatten. Anschließend ging alles recht schnell: Die Jurte wurde abgebaut und eingepackt, das Feuer gelöscht und die Feuerstelle aufgeräumt, die restlichen Steine vom Lagerplatz entfernt und die letzten Reste verzehrt. Nachdem alle Eltern eingetroffen waren, haben wer gemeinsam eine Feedbackrunde gemacht, in der alle erzählt haben, was uns gut und was uns nicht so gut gefallen hat. Überwiegend gab es aber nur positives Feedback, was uns als Team natürlich sehr gut gefallen hat. Vor allem wurden die Kooperationsspiele und der Wolfspfad erwähnt. Um ca. 14 Uhr hatten wir dann alles fertig und konnten den Lagerplatz verlassen und das Lager beenden.